Optisegeln von A-Z

A wie Anfänge

Herzlich Willkommen beim TEAM BAYERN der Opti Class GER. Wir freuen uns über dein Interesse an diesem einzigartigen Sport. Mit dem Optisegeln fangen viele im Alter zwischen 6 und 8 Jahren an. Der beste Einstieg ist, wenn man in den Ferien an einer Jugendwoche in einem Segelverein teilnimmt. Sollte man dann nach einiger Zeit Lust auf Wettkämpfe haben, startet man zunächst mit der Optiliga. (Siehe L wie Liga)

B wie Opti B und Opti A 

Aufgrund der Menge der Optisegler in Deutschland, wird bei Regatten in zwei Gruppen unterteilt: Opti B (Fortgeschrittene im Anschluss an die Optiliga) und Opti A („kleine Profis“)

Opti B: Dort kann der Segler je nach Platzierung Wertungspunkte ersegeln, die in einem Jugendseglerpass (siehe P wie Pass) eingetragen werden. Bei den B-Regatten erhalten Sportler für einen Platz im ersten Viertel vier Punkte, im zweiten Viertel zwei Punkte und in der zweiten Hälfte einen Punkt im Pass vermerkt. Hat man im Seglerpass dann 20 Punkte gesammelt, kann man in der A-Gruppe starten.

Opti A: Die A-Gruppen-Segler werden in einer Rangliste geführt, nach der die Startberechtigung für die Deutsche Jüngsten-Meisterschaft vergeben wird bzw. nach der die Zulassung zu den Ausscheidungsregatten für die Europa- bzw. Weltmeisterschaft erfolgt. (Siehe Q wie Qualifikationen) In anderen Ländern erfolgt die Zulassung nach anderen Kriterien.

C wie Opti C

In Bayern als Opti-Liga bekannt (Siehe Punkt L wie Liga)

D wie Dänemark

Architekt Axel Damgaard sah ersten Opti während eines Segeltörns an Floridas Küsten und brachte einen Bauplan mit nach Dänemark (1954 erster Opti in Europa). Heute sind Winner Optimisten aus Dänemark in der ganzen Welt beliebt und erfolgreich.

E wie Eltern / Eignerwechsel / EMA

Eltern sind beim Optisegeln zunächst wenig involviert. Das Kind kann bei einer Jugendwoche mehr oder weniger in die Hände von Trainern gegeben werden und lernt dort von Anfang an alles mit dem Segelboot, an Land und auf dem Wasser, allein zu bewältigen. Wenn es ein Hobby ohne Leistungsanspruch bleibt, dann ändert sich daran auch nichts.
Sollte sich aber abzeichnen, dass das Kind Spaß an Wettkämpfen hat, ist ein unermüdlicher Einsatz der Eltern nicht auszuschließen. Regattasegeln bedeutet Familiensport.
Wenn man ein gebrauchtes Boot gekauft hat, muss man mit diesem Formular den Eignerwechsel bekannt geben.
EMA ist die Abkürzung für „Europameisterschaft Ausscheidung“ – hier segeln die besten Opti-A Kinder um die Plätze für die Europameisterschaft.

F wie Florida

Der erste Opti (USA 1947) wurde von dem US-amerikanischen Konstrukteur und Bootsbauer Clark Mills entworfen. Gemeinsam mit seinem Freund entstand die Idee für ein einfaches, preiswertes Kinderboot, leicht zu bauen und leicht zu segeln, in Anlehnung an die damals so beliebten Seifenkisten. Der Opti wurde nach dem heimischen Clubhaus „Club Optimist“ des Sailing Club Clearwater in Florida benannt.

G wie Grundausstattung 

Anfänger (Sommer): Schwimmweste, Cap, Sonnenbrille, Sonnencreme, Langarmshirt (am besten mit Sonnenschutz), Badeshorts (auch für Mädchen), leichte Turnschuhe, die nass werden dürfen – und Ersatzkleidung.

Regattateilnehmer: Hier gibt es natürlich eine richtige Materialschlacht. Alles was es für Erwachsene im Jollenbereich gibt, ist mittlerweile auch für Kinder zu bekommen. Neben Neopren, Trockenanzug und Spraytop gibt es aber Verpflegungs-Hilfsmittel, die sehr nützlich sind:

  1. Ein Weithalsfass (6,4l) um Snacks auf dem Wasser, während der Regatta, aufbewahren zu können (Hier passen auch 500ml Getränkeflaschen mit hinein) –> gibt es bei einschlägigen Online Händlern
  2. Thermobehälter (Größe ca. 500-800 ml, je nach Hunger) für warme Nudeln oder Suppen auf See

H wie Hall of Fame

Erster deutscher Weltmeistertitel 2005 im Opti: Unsere aktuelle Olympia Silbermedaillengewinnerin Tina Lutz (CYC) im 49er FX ist natürlich ganz vorn in der Hall of Fame!

I wie IODA

Internationale Klassenvereinigung ist die International Optimist Dinghy Association (IODA) mit Sitz in Großbritannien; ihr gehören weit mehr als hundert nationale Klassenvereinigungen an, so wie die Opti Class GER (früher DODV: Deutsche Opti und Dinghy Vereinigung)

J wie Jolle

Der Opti ist eine Jolle. Jolle ist eine traditionelle Bezeichnung für diverse Arten kleinerer Ruder- oder Segelboote. Je nach Verwendungszweck können Jollen in Rennjollen oder Wanderjollen unterschieden werden und bilden in Bootsklassen einheitliche Klassentypen.

K wie Knoten

Seil

Als Schifferknoten oder Seemannsknoten (Seemännische Knoten, Segelknoten) bezeichnet man Knoten, die eine besondere Bedeutung für den Betrieb von Schiffen haben. Das „Stecken“ solcher Knoten ist wesentlicher Ausbildungsbestandteil von Seeleuten und Sportschiffern. Ziel der Knotenkunde ist es, einen Satz von zuverlässigen Knoten zu beherrschen, die einerseits sicher halten, andererseits wieder lösbar sind, auch wenn sie unter starker Last standen oder nass geworden (und durch die Nässe aufgequollen schwerer zu lösen) sind. Außerdem sollen sie schnell und einfach zu knüpfen und zu prüfen sein.

Wind

Der Knoten (kn) ist ein Geschwindigkeitsmaß in der See- und Luftfahrt bzw. der Meteorologie, das auf der Längeneinheit Seemeile (sm) oder nautische Meile (NM, nmi, n.mi.) beruht. Eine Seemeile entspricht exakt 1852 Metern. Das Einheitenzeichenist kn (englisch früher kt(s) für knot(s)). 1 Knoten = 1 Seemeile pro Stunde

L wie Liga

Die Optiliga ist eine Serie von Trainingswettfahrten mit Optimist-Segelbooten. Teilnehmer sind Kinder, die wenig oder keine Erfahrung im Regattasegeln haben. Weil diese Kinder gerade am Anfang ihrer Regatta-Karriere häufig noch unsicher sind, ist während der Wettfahrten Hilfestellung durch die Trainervom Boot aus zugelassen (normalerweise ist dies bei Segelregatten streng untersagt). Die Dauer der Wettfahrten und das Kursschema werden dabei bewusst eher kurz und übersichtlich gehalten.

M wie Melden zu Regatten

National manage2sail & raceoffice

International optiworld

N wie Neumitglied

Anmeldung DODV Opti Class GER

O wie Optimist

Die Optimisten-Jolle (oft kurz Opti genannt) ist eine kleine und leichte Jolle für Kinder und Jugendliche bis etwa 15 Jahre. Das weltweit in hohen Stückzahlen verbreitete Segelboot führt nur ein Segel und dient neben Freizeitzwecken als Einstiegsklasse für den Regattasport.

P wie Pass

Im Jugendseglerpass des DSV (Deutscher Segelverband) werden die Regatten und Platzierungen eingetragen. Es ist ein bisschen antiquiert, da bei allen Mitgliedern der Opti Class GER die Ergebnisse auch digital unter Ranglisten –> B-Rangliste oder A-Jahresrangliste –> Name des Kindes –> draufklicken –> jede Teilnahme mit Punkten und auch A-Umstiegspunkte aufgeführt sind.

Q wie Qualifikationen – Ranglisten – Ranglistenrechner

Hier findet ihr die aktuellen Ranglisten für Opti Class GER. Und hier den Ranglistenrechner, um zu wissen, wieviele Punkte ihr für welchen Platz bei welcher Regatta bekommen habt.

R wie Reviere in Bayern

Eine Übersicht aller Segelreviere in Bayern

S Segel und Spriet

Als Sprietsegel werden viereckige Segel eines Schiffes oder Bootes bezeichnet, die durch eine Spiere, ein Rundholz, diagonal vom Schiffsmast abgespreizt werden.

T wie Teamrace

Das TEAM RACE ist eine aufregende (4 gegen 4) Disziplin, fördert den Zusammenhalt in der Einzelsportart Opti, vertieft die Regeln und verbessert taktische Fähigkeiten der Segler. Zudem ist es auch für die Zuschauer ein spannender Wettkampf.

U wie Umstieg

von B nach A: Hier müssen mindestens 20 Umstiegspunkte erreicht sein (Siehe P wie Pass) und dann das Formular bei der Opti Class GER eingereicht werden.

Mit 14 bzw. 15 Jahren steigen dann einige Jugendliche in eine weiterführende Klasse, wie Laser, 420er und 29er um.

V wie Verklicker

Von diesen Windanzeigern kann man gar nicht genug auf Reserve haben. Sie gehen gern kaputt, verloren oder werden leider manchmal auch „dauerhaft ausgeliehen“. Der Verklicker gibt die Richtung des scheinbaren Windes an.

W wie Wettkämpfe – Regatten / WMA

Anmeldung Opti Class GER, damit hat man die Voraussetzung erfüllt um:

  1. in der Rangliste geführt zu werden
  2. an Qualifikationen für die Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDJM), Europameisterschaft (EM) und Weltmeisterschaft (WM) teilzunehmen

WMA ist die Abkürzung für „Weltmeisterschaft Ausscheidung“ – hier segeln die besten Opti-A Kinder um die Plätze für die Weltmeisterschaft.

X wie X-mal

X-mal muss man im Opti gesessen, Wenden, Halsen und Starts geübt haben, damit man sich bei der starken Konkurrenz durchsetzen kann. Gratulation an alle Kinder, die so erfolgreich im Opti segeln. Ihr beweist Stärke, Fleiß und Durchhaltevermögen!

Y wie Yachtclubs 

Segelclubs in Bayern – Liste

Z wie Zeitmanagement

Zeitmanagement ist eine wichtige Sache. Segeln ist eine intensive und aufwendige Sportart, die immer genug Vorlauf braucht. Sei es das Boot fürs Training aufzutakeln oder für Regatten zu packen. Bei Veranstaltungen sollte man auch immer mit genug Spielraum anreisen, damit alles in Ruhe passiert. Eine kleine Faustregel ist: 1 Stunde vor Steuermannsbesprechung segelfertig sein.