Herbstpokal des Südens – Bericht Opti B
Tapferer Kampf gegen Böen und Kälte
Der Herbstpokal des Südens am Chiemsee war meine elfte Regatta in diesem Jahr und zugleich der letzte deutsche Wettkampf in meinem ersten Opti-B-Jahr. In meiner Klasse gingen 34 Boote an den Start. Ausrichter war der Bernauer Segel-Club Felden.
Vorhergesagt waren 9 Grad, leichter Regen und moderater Wind. Tatsächlich blies es an beiden Tagen in Spitzen um 25 Knoten. Während des dritten Laufs am Samstag zogen nach Messung der Wettfahrtleitung sogar Böen bis 40 Knoten übers Feld. Einige mussten aufgeben, und vielen war zum Schluss richtig kalt. Trotzdem kamen an diesem Tag vier Wettfahrten zustande.
Aufregend war auch, dass ein Kamerateam den ganzen Samstag auf dem Wasser war und die Rennen gefilmt hat. Wir sind alle gespannt, was dabei herauskommt! Es gab auf jeden Fall ordentlich Segel-Action zu sehen.
Am Sonntag konnte nur noch ein Lauf gesegelt werden, den gerade einmal acht Boote beendeten. Danach setzte die Wettfahrtleitung wegen zu starkem Wind AP, und gegen 12 Uhr war die Veranstaltung beendet.
Den Sieg holte Greta Hibler (CYC) vor Theresa Gründobler (DTYC), ich wurde Dritter.
„Bei diesen Bedingungen gegen so gute Konkurrenz aufs Podium zu kommen, bedeutet mir sehr viel. Starkwind fasziniert mich einfach. Und die gläserne Trophäe bekommt einen Ehrenplatz.“
Jetzt freue ich mich auf Opti A. Vorher steht zum Saisonabschluss noch der Halloween Cup am Gardasee an.
Danke an die Wettfahrtleitung, die Jury und alle Helfer!
Henry Paul Hey, Bayerischer Yacht-Club
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